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Saturday, 16th January, 2021

Oh Januar, du wunderschöner Neuanfang

Oh Januar, du wunderschöner Monat. Alles ist neu, frisch und steht auf Neuanfang und Neustart. Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, scheint die Sonne, eine zügige Biese weht und die Vögel zwitschern so laut, dass ich sie trotz geschlossenen Fenstern hören kann. Von Katerstimmung keine Spur. Im Gegenteil, ich bin richtig bereit für das neue Jahr. Auf was ich im Moment so richtig Lust habe, habe ich dir in diesem Blogbeitrag aufgeschrieben. Vielleicht inspiriert es ja auch dich?

Joggen

Joggen im Winter ist so eine Sache. Draussen ist es wirklich kalt und wenn noch die Biese geht, wird es harzig. Da die Fitnesscenter schon seit einigen Wochen geschlossen sind und Homeworkout einem Ringen mit den Kindern gleicht, hatte ich mich dann doch entschieden, mein Workout ins kalte Draussen zu verlegen. Dabei ist es wirklich wichtig sich entsprechend gut anzuziehen, vorher kurz aufzuwärmen und immer in Bewegung zu bleiben, da man ansonsten sehr schnell friert.
In der Regel jogge ich rund 20- 40 Minuten im Park. Sehr gerne jogge ich gegen den Abend hin. Ich geniesse die frische und klare Luft, die leeren Strassen, die geheimnisvolle Dunkelheit und natürlich die Ausschüttung der Endorphine. Aaah tun die gut. Vor allem in dieser kalten und dunklen Jahreszeit. Nach dem Joggen geniesse ich eine intensive Wechseldusche mit einem wohltuenden und wohlriechenden Duschgel, welches meine Sinne nochmals anregt. Danach schlüpfe ich mein kuscheliges Homedress und geniesse eine wärmende Tasse Tee. Ich liebe es den Tag so ausklingen zu lassen.

Früh ins Bett und früh aufstehen

Nach dem ich im Dezember jeweils viel zu spät ins Bett bin, freue ich mich über meine neuen Bettzeiten umso mehr. Ich gehe viel früher ins Bett und stehe am Morgen früh auf. So startet mein Tag bevor meine Familie wach ist und ich habe noch etwas Zeit für mich, meinen Kaffee oder Tee zu geniessen und meinen Tag in Ruhe zu planen. Diesen Zeitvorsprung spühre ich den ganzen Tag über, da alles schon geplant ist, rechtzeitig organisiert wurde und ich so in einen wunderschönen produktiven Flow komme.

Viel frisches Gemüse und leichte Gerichte

Nach den vielen üppigen Mahlzeiten im Dezember, mit viel Fleisch, Champagner und Wein steht mir der Sinn nach leichten Gerichten mit viel Gemüse. Aktuell stehen bei mir leichte und leckere Gemüsepfannen hoch im Kurs. Ich dünste das Gemüse leicht an, würze es mit Salz, Pfeffer und Oregano und geniesse dazu sämige Burrata oder einen Büffelmozzarella. Ebenso Spass macht es mir, mich auf dem Wochenmarkt mit frischem Grün einzudecken um daraus leckere Smoothies, Salate oder wärmende Suppen zuzubereiten.

Frischer Wind für die Wohnung

Da ich die Wohnung im Dezember jeweils gerne ordentlich entrümple um Platz für Neues zu schaffen wirkt sie nun viel frischer, luftiger und leichter. Ich habe so richtig Lust ein paar Dinge in der Wohnung zu verändern. Dabei habe ich dieses mal nicht die Möbel sondern die Wände wie beispielsweise die Wandfarbe, Vorhänge, die Bilder und die Lampen hinterfragt. Weil diese Basis kreiert ein ganz eigenes Feeling in der Wohnung und wird viel zu selten hinterfragt, im Gegensatz zu den Möbeln und den Accessoires. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für neue Vorhänge gefallen genauso wie für eine neue Deckenlampe. Die Bestellung ist bereits aufgegeben und ich kann das neue Endresultat kaum erwarten.

Auf was hast du so richtig Lust diesen Monat? Ich würde sagen, let the glow begin…

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Zwischen all den Vorbereitungen, Festlichkeiten und der besinnlichen Momenten möchte ich dir mit diesem Beitrag Ideen für einen schönen Jahresabschluss liefern.

Ideen und Inspiration für den Dezember

Der Dezember verbindet meines Erachtens zwei Extreme. Einerseits wunderschöne besinnliche, fröhliche und ausgelassene Momente mit Freunden und Familie oder Kollegen auf der Arbeit. Gleichzeitig ist er auch auch sehr hektisch. Es gibt noch so viel zu tun, zu organisieren, einzukaufen, vorzubereiten und eine riesige To do-Liste abzuarbeiten.

Ich liebe den Dezember. Es ist ein wunderschöner Monat in dem so viel passiert und gleichzeitg herrscht Abschiedsstimmung – das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Abseits des ganzen vorweihnachtlichen Stress ist mir sehr wichtig, diesen Abschied gebührend zu würdigen. So habe ich in den letzten Jahren kleine Rituale entwickelt von denen ich dir hier berichten möchte. Vielleicht inspiriert dich das eine oder andere. Das wäre doch schön.

Reflexion

Ich nehme mir im Dezember immer die Zeit um das alte Jahr zu reflektieren. Dazu schnappe ich mir mein Handy schaue mir die Fotos an. Da kommen so viele (schöne) Erinnerungen zurück. Gleichzeitg halte ich auch meinen Jahreskalender offen mit den vergangenen Terminen und gehe jeden einzelnen Monat durch. Dabei geht es mir nicht darum, was ich besser hätte machen können oder was schief lief. Ganz im Gegenteil! Ich erfreue mich nochmals an den vielen kleinen Momenten die ich erleben durfte. Das leckere Essen, ein Ereignis mit der Familie, im Beruf, mit Freunden. Ich erfreue mich am Alltag und stelle dabei immer wieder aufs Neue fest, wie viel das Jahr hindurch passiert ist. Wenn bei der Reflexion mal negative Gedanken auftauchen, finde ich es wichtig, ihnen zwar den Raum zu geben aber dann meine Aufmerksamkeit auf das Positive zu lenken. Es ist ein wunderschönes Ritual weil es so viele gute Erinnerungen zurückruft. Ich kann dich nur dazu einladen es auch mal zu versuchen.

Platz für Neues schaffen

Nach Weihnachten und vor dem neuen Jahr miste ich die Wohnung nochmals gründlich aus. Alles was nicht mehr gebraucht wird darf Platz machen. Platz für das neue Jahr. Platz für Neues. Altes darf gehen.
Neues darf einziehen und dafür schaffe ich Platz.
An Weihnachten ziehen bekanntlich neue Gegenstände in Form von Geschenken ins Haus. Erst danach bin ich in der Lage eine Standortbestimmung meiner Wohnung zu machen und zu entscheiden, was bleiben darf und was Platz für Neues machen darf.
In diesen Prozess wird die ganze Familie involviert. Jeder packt mit an und sichtet seine persönlichen Sachen. Es herrscht dann ein grosses und hektisches Gewusel in der Wohnung aber macht sehr viel Spass. Sobald alles korrekt entsorgt wurde stellt sich eine entspannte und sehr schöne Atmosphäre ein, weil die Mission accomplished ist und man sich so „leicht“ fühlt. Ich kann dir dieses Ritual bestens empfehlen.
Übringens, meine besten Tipps für ein ordentliches Zuhause habe ich dir hier aufgeschrieben http://www.lifeside.ch/?p=639

Ein Motto wählen

Anfang jedes neuen Jahres entscheide ich mich für ein Jahresmotto. Es ist ein Motto welches mich dann das ganze Jahr hindurch begleitet.
Ein Motto ist im Gegensatz zu den Zielen sehr flexibel und setzt viel mehr auf die Intention als auf den konkreten Fokus. Es begleitet mich nämlich ständig und in allem was ich tue und ist daher immer präsent.
Es kann auch ein insprierendes Zitat sein oder ein Wortspiel sein.
Es ist wie ein Parfum, dessen zarter Duft mich immer wieder an seine Anwesenheit erinnert.

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Post Inspiration für den wunderschönen Monat Dezember liefern konnte.
Ich bin gespannt von dir zu hören.
Let the glow begin…

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Favoriten aus dem Monat November

Der wunderschöne neblige Monat November war geprägt von erfrischenden Spaziergängen im Wald, spannender Lektüre, warmen Getränken, guten Gesprächen mit Freunden und vielen Restaurantbesuchen.

Diesen Monat habe ich zwei Favorits für mich (und dich:-)) entdeckt, die ich dir hier vorstellen möchte. Eine Buch- sowie eine Tee-Empfehlung – und beides geht so schön Hand in Hand.

Individuation von Christina Berndt
„Wie wir werden, wer wir sein wollen“
Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage was uns zu dem gemacht hat, was wir sind und wie können wir der werden der wir sein wollen. Welchen Anteil haben unsere Gene, das äussere Umfeld, unsere Lebensentscheidungen, unsere Gesundheit, unser Alter usw. auf unsere Persönlichkeit? Wie prägend ist unsere Kindheit tatsächlich? Auf all diese Fragen bekommt man in diesem Buch Antworten.
Dieses Buch strotzt nur so von den neusten Erkenntnissen in der Persönlichkeitsentwicklung. Die Autorin Dr. Christina Berndt, eine Wirtschaftsjournalistin, schafft es in diesem Buch, die zu dieser Thematik durchgeführten Studien, wunderbar einfach, interessant und gut nachvollziehbar zusammenzufassen und auf den Punkt zu bringen.
Wenn dich solche Themen interessieren, dann kann ich dir dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Jasmin-Tee
Im November habe ich sehr viel Tee getrunken, aber einen ganz besonders gerne – den Jasmintee. Jasmintee ist eigentlich Grüntee und ist durch eine Vermischung mit Jasminblüten aromatisierter Tee. Dieser elegante, zarte und anziehende Duft spricht alle Sinne an und lädt zum kulitivierten Geniessen ein. In meinen Recherchen für diesen Blogpost habe ich gelesen, dass Jasmin-Tee laut einer Studie hilft den Stress zu reduzieren, das Immunsystem stärkt, die Gewichtsreduktion fördert und die Herzgesundheit unterstützt. Wenn das nicht gute Gründe sind Jasmin-Tee zu geniessen, dann weiss ich auch nicht weiter :-).
Ich habe mich daraufhin mit ein paar verschiedenen Brands eingedeckt, muss aber sagen, dass mir der Jasmin-Tee von Sirocco tatsächlich am Besten schmeckt.

Hast du diesen Monat etwas spannendes für dich entdeckt? Ich würde mich mich freuen davon zu hören.

Let the glow begin…

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Den eigenen Style weiterentwickeln

Entwicklung und Wachstum sind ein natürlicher Prozess welcher vor dem eigenen Kleidungsstil keinen Halt machen sollte. Ich bin in keinster Art und Weise eine Fashionista und schon lange nicht mehr top informiert was die internationale Modeszene betrifft. Aber ich beobachte die Stilentwicklungen auf der Strasse sehr genau. Beispielsweise bereitet es mir einen riesen Spass in fremden Städten die Leute auf der Strasse zu beobachten, ihren Stil zu betrachten und nach einem grossen Nenner zu suchen. Was eint diese Menschen und welche Stilrichtung stelle ich fest? Was entdecke ich dort in den Boutiquen abseits der grossen Mainstreambrands? Das diskutiere ich dann sehr gerne mit modeaffinen Freunden aus. Ich empfinde das eintauchen in einen Stil wunderschön und wertschätze die bewussten oder unbewussten Kombinationen die sich daraus ergeben. Ehrlich gesagt mache ich das nicht nur in den europäischen Grossstädten, sondern auch hier in meiner Stadt. Glücklicherweise lebe ich in einem sehr quirligen und bunten Quartier in welchem es eine wahre Freude ist, die Street-Trends zu beobachten.
Ich selber bin im Alltag stiltechnisch eher auf der pragmatischen Seite, da es schnell gehen muss und fleckenfreundlich sein sollte. Ausserdem finde ich, dass Mode nicht kompliziert sein darf aber Spass machen sollte. Deshalb baue ich gerne einen kleinen feinen Twist in mein Alltagsoutfit ein. Seien es eine harmonische oder spannende Farbkombis, interessante Accessoire oder ein neuer Schnitt. Ausserdem lasse ich mich sehr gerne von der Streetfashion inspirieren und bin ein absoluter Befürworter der persönlichen Stilweiterentwicklung. Aus diesem Grund teile ich heute ein paar Tipps mit dir.

Wage neue Schnitte
Auch wenn du jahrelang die low-waist Jeansträgerin warst und dir dieser Schnitt besonders schmeichelt, probiere trotzdem immer wieder einen neuen Schnitt aus. Einfach so um flexibel zu bleiben. Vielleicht entdeckst du plötzlich einen ganz speziellen Schnitt von dem du a) nichts gewusst hast und b) dir total gut steht. Daher ermutige ich dich, wenn du wieder mal in der Umkleidekabine stehst oder eine Onlinebestellung aufgibst nicht automatisch zum altbewährten zu greifen sondern regelmässig neue Schnitte auszuprobieren.

Kenne deine Farben
Wenn du deine Farben kennst, bist du automatisch selbstbewusster beim kombinieren und stylen. Erst die richtigen Farben lassen deinen Teint glowig strahlen, deine Augen leuchten und das Weiss deiner Zähne erhellen. Hast du schon gemerkt, dass dich gewisse Farben müde, blass, gelblich oder grau wirken lassen? Wenn ja, lass die Finger von diesen Farben. Die zu dir passenden Farben stehen dir einfach ohne irgendwelches Zutun von Make-Up oder anderen Kleidungsstücken. Bleibe deinen Farben treu.

Trage alles mit einem Augenzwinkern
Mode ist nichts ernstes. Trage sie mit einem Augenzwinkern, Freude und Humor. Es wird nur etwas ernstes wenn du etwas ernstes daraus machst.

Hinterfrage deine Garderorbe regelmässig
Wie lange hast du das Stück schon im Schrank? Bereitet es dir Freude? Ist das Stück schon ausgetragen und ausgeleihert? Alte ausgeleierte Kleidung schmeichelt niemanden.
Frage dich regelmässig:
Passt das noch zu mir?
Fühle ich mich damit wohl?
Bin das immer noch ich?

Weniger dafür öfters
Ich habe nur einen kleinen Kleiderschrank. Dieser Platzmangel führt dazu, dass ich meinen Schrank regelmässig ausmiste und sich nur Kleidungsstücke darin befinden die ich auch tätsächlich trage (mit ein paar kleinen Ausnahmen natürlich – wer ist schon peferkt?).
Ich kaufe mir beispielsweise gerne anfangs einer neuen Saison ein paar neue und sorgfältig ausgewählte Kleidungsstücke oder Schuhe. Ich überlege mir was ich brauche, auf was ich Lust habe und welche neue Schnitte mir stehen könnten. Dadurch, dass ich eine relativ kleine Auswahl habe, trage ich meine Kleider oder Schuhe umso mehr und trage sie dann auch tatsächlich aus. So macht es mir auch nichts aus, diese ausgetragenen Stücke zu entsorgen oder wenn sie noch in einem sehr guten Zustand sind zu behalten oder weiterzugeben. So habe ich einen kleinen aber feinen rolleden Wechsel in meiner Garderobe der sicherstellt, dass alle Stücke regelmässig zum Einsatz kommen. Gerne investiere ich in echte Qualitätsprodukte. Für zeitlose Qualitätsstücke bin ich sehr gerne einen höheren Preis bezahlen, weil ich genau weiss, dass ich diese Stücke auch in ein paar Jahren lieben und tragen werde.

Hast du auch ein System für dich entwickelt, welches für dich gut funktioniert?

Viel Spass beim Stylen und let the glow begin…

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Ordnung Zuhause, Ordnung im Kopf

Einfache Tipps für mehr Ordnung in deinem Zuhause

Ich bin mit Sicherheit kein kleiner Putzteufel oder eine Ordnungsfee aber dennoch ist mir ein aufgeräumtes und ordentliches Zuhause enorm wichtig. Erst dann gelingt es mir richtig zur Ruhe zu kommen und abzuschalten. Bei meinem turbulenten Haushalt mit zwei kleinen Kindern ist das gar nicht so einfach. Überall liegen Sachen herum und meine erzieherischen Massnahmen sind mal mehr aber oftmals auch weniger erfolgreich.

Das Kinderzimmer wird regelmässig umorganisiert und entrümpelt. Das mache ich zusammen mit den Kindern und das funktioniert auch tatsächlich sehr gut. Da es dort auch nicht viel Stauraum gibt, zwingt es uns immer wieder hinzuschauen und auszumisten. Die Kinder sind sehr klar mit ihren Entscheidungen und sehr gerne bereit loszulassen. Ihre Bereitschaft ihre Spielzeuge wieder zu versorgen allerdings weniger. Aber das ist ein anderes Thema.

Die Kinder sind eine Sache, die andere Sache bin aber ich – und meine Sachen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, sind es davon einige. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass ich bei mir selbst anfangen muss.

Ich bin weit davon entfernt eine Minimalistin zu sein und dennoch gefällt mir die Idee dahinter sehr und sie begleitet mich auch in meinem Zuhause. Mittlerweile habe ich nicht nur neue Kaufgewohnheiten entwickelt (weil die Unordnung beginnt beim Kauf bzw. bei dem was ich ins Haus nehme), sondern auch Services in Anspruch genommen, die mir helfen auf eine ganz einfache Art Ordnung zu halten.

Prüfe was dir ins Haus kommt
Dieser Tipp ist der erste und beste den ich dir mitgeben kann.
Die Unordnung beginnt nämlich vor der Haustür. Aus diesem Grund prüfe ich genau, was ich nach Hause mitbringe.
Ich kaufe tatsächlich nur noch das ein was ich brauche. Ich horte nicht mehr das Dreierpack Pasta, Duschgel, Shampoos, Haushaltsseifen genauso wenig wie die vielen Putzmittel. Sollte ich mehrere angefangene offene Flaschen haben, lehre ich sie in eine Flasche um.
Auch die vielen kleinen Muster, Kleber, Flyer und ähnliches nehme ich erst gar nicht an. Tragtaschen nehme ich meistens gleich selber mit.
In diesem Zusammenhang folge ich auch der Regel: Eins rein, eins raus. Wenn ich etwas Neues kaufe, dann ersetzt es einen Gegenstand den ich nicht mehr brauche. Mit dieser Strategie vermeide ich eine grosse Ansammlung an Gegenständen die mich am Schluss nur noch überfordern.

Keine Gegenstände auf der Ablagefläche
Es passiert so schnell und die Küche ist vollgestellt mit Maschinen, Spühlmitteln, Kochlöffeln und was es da sonst noch gibt. Die Kochbücher habe ich auf ein Minimum reduziert und zurück ins Büchergestell gestellt. Meinen geliebten Nutribullet versorge ich nach jedem Gebrauch und die vielen Küchentücher wandern direkt in den Wäschekorb.
Genauso halte ich es auch im Badezimmer. In der Wanne ist nur mein tägliches Duschgel zu finden und wenn ich ein Shampoo benötige, dann hole ich es aus dem Spiegelschrank.
Durch diese kleinen Tricks wirkt die Küche und das Badezimmer gleich viel aufgeräumter und ordentlicher.

Wäsche outsourcen
Da ich die Waschmaschine in der Wohnung habe, kommt sie fast schon täglich zum Einsatz und beklemmte mich oft mit dem Gefühl nie fertig zu werden. Aus diesem Grund habe ich angefangen einen Wäscheservice in Anspruch zu nehmen. Dieser Service ist einfach der helle Wahnsinn. Ich frage mich bis heute, warum ich nicht schon viel früher darauf gekommen bin?! Den Wäscheservice den ich nutze, holt die Wäsche ab und bringt sie gewaschen und gefaltet wieder zurück. Ich habe nicht die ganze Wäsche outgesourct, sondern nur die, die mir persönlich am meisten Arbeit bereitet – in meinem Fall die Bettwäsche und Tücher.

Eine Recycling-Station für Zuhause
Wir haben Zuhause immer die Recycling-Säcke und einen grossen schwarzen Abfallsack zur Hand. Immer wenn mir etwas in die Finger kommt das entsorgt werden muss, mache ich das gleich und werfe es in den offenen schwarzen Sack. Genauso ist es mit den Kleidern die ausgetragen oder ausgeleihert sind. Wenn ich merke, dass etwas nicht mehr passt oder mir nicht mehr gefällt wandert in den offenen Recycling-Sack. Auf diese Weise haben wir eine eigene Recycling-Station (neben den anderen wie Pet-Flaschen, Glas usw.) und müssen diese Sache nicht irgendwo zwischenlagern. Sobald der Sack voll ist, wird er gebunden und in den Keller gestellt, damit er beim nächsten Gang ins Recycling-Center einfach mitgenommen werden kann.

In Punkto Ordnung hat mich Marie Kondo nachhaltig inspiriert. Ihren Millionen-Bestseller „magic cleaning“ habe ich vor Jahren gelesen und bis heute ihre Ratschläge in meinen Alltag integriert. Kennst du das Buch? Sie beschreibt in diesem Buch, wie richtiges Aufräumen das Leben verändern kann. Ich kann es dir nur empfehlen. Alles was keine Freude bereitet solltest du aus deinem Haus entfernen und nur das reinlassen, was eine echte Freude in dir verursacht. Sie erklärt darin die Grundprinzipien und Techniken des Aufräumens bzw. des Ordnung haltens.

Hast du gute Tipps für ein ordentliches Zuhause? Dann freue mich sehr, wenn du diese in den Kommentaren teilst.

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Nussmilch selber herstellen

Gerade zur kalten Jahreszeit schätze ich die wärmenden und wohltuenden Getränke umso mehr. Dabei greife ich gerne zu einer leckeren Tasse Kakao oder heisser Schokolade, einem sanft duftenden Tee wie beispielsweise Jasmintee oder zu meiner sehr geschätzten Golden Latte. Das langsame trinken und nippen hat etwas enorm beruhigendes und genussvolles an sich.

Ich habe weder eine Laktoseintoleranz noch vertrage ich Milch auf eine andere Weise schlecht, aber ich finde die Idee, dass man aus Nüssen Milch selber herstellen kann einfach cool. Und so mache ich im Herbst und Winter regelmässig meine Milch selber. Sie ist so einfach herzustellen, schmeckt köstlich und ist obendrein noch sehr gesund.

Sehr gut schmeckt mir Mandelmilch. Wenn ich aber nicht mehr genug Mandeln Zuhause habe, dann gebe ich einfach Cashews dazu oder Walnüsse.

Das brauchst du:

200 Gramm Nüsse (z.B. Mandeln, Cashews oder Walnüsse)
1 Liter Wasser
1 Dattel (optional)
1 Prise Vanille (optional)

Einen Filter (ich benutze einen einfachen Kaffefilter) und einen leistungsstarken Blender

Und so gehts:

Rund 200 Gramm Nüsse (Mandeln, Cashews oder Walnüsse) in laufwarmen Wasser über rund Nacht einweichen lassen. So sind sie am nächsten Morgen vollends aufgequollen und weich. Das Wasser abschütten.
Die Nüsse in einen leistungsstarken Blender geben und mit rund einem Liter frischen Wasser auffüllen. Wer seine Milch natürlich süssen möchte, kann noch eine entsteinte Dattel dazu geben als auch eine Prise Vanille. That’s ist. Und nun einfach alles mixen, bis sich die ganzen Nüsse aufgelöst haben. Danach die Milch vorsichtig durch einen Filter (z.B. Kaffefilter) absieben und in eine verschliessbare Flasche abfüllen. Die Mandelmilch kann man gut bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahren.

So einfach. So gut. So gesund. Let the glow begin…

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Ideen und Inspiration für den November

Den November nenne ich gerne einen „Transit-Monat“ – der vom goldenen Herbst in die Weihnachtszeit führt – mit viel Wind, Regen und kaltem Wetter.
In diesem Monat verbringen wir sehr viel Zeit Zuhause. Im Oktober geniesst man gerne noch die letzten Sonnenstrahlen draussen und auch im Dezember ist man in der Regel viel unterwegs und auf Achse.
Anfang eines neuen Monats überlege ich mir jeweils, was ich diesen Monat gerne machen möchte und mache mir so eine eigene „Inspirations-Liste“. Gerne teile ich heute auch ein paar Ideen mit dir, für die vielen kuscheligen Stunden Daheim.

Weihnachtskarten und / oder Weihnachtspapier selber gestalten
Jetzt verbringen wir noch mehr Zeit Zuhause und die Abende sind dunkel und kalt. Dabei können wir in der warmen Stube Weihnachtskarten selber gestalten, die Kinder dabei miteinzubeziehen und so Vorarbeit für den oftmals stressigen Dezember leisten. Das macht riesigen Spass und wir sind dabei in der Gestaltung frei. Wir zeichnen einfach darauf los und können unseren Karten später noch passenden Stickern den weihnachtlichen Touch verleihen. Malen bereitet mir unglaublich viel Freude. Ich erfreue mich an den schönen Farben und schätze diese meditative Beschäftigung sehr.

Neue Rezepte ausprobieren
Ich liebe es nach neuen Rezepten zu stöbern. Ein ganz wichtiges Kriterium: sie dürfen keine ellenlangen Zutatenlisten haben und müssen schnell und einfach umsetzbar sein. Dabei liebe ich es auf Mariannes Kohlers Blog „Sweet Home“ zu stöbern. Ich finde, dass sie mit Abstand die einfachsten und unkompliziertesten Rezepte aufstöbert. Wie macht sie das nur?!
Ich probiere dann gerne jede Woche ein neues Rezept aus und schwupps hat man vier neue Gerichte im Repetoire.

Warme Getränke geniessen
Ich liebe es für meine Familie eine Golden Milk mit selber gemachter Nussmilch vorzubereiten. Dieses gesunde, wärmende und leuchtend gelbe Getränk spricht alle meine Sinne an. Nur schon die Zubereitung erfüllt mich mit Freude, weil sie einfach hervorragend schmeckt und dabei super gesund ist.
Genauso schön finde ich es neue Teesorten auszuprobieren und diese in Ruhe zu geniessen. Eine Tasse Tee kann wunderbar erden und entschleunigen.

Fotobücher gestalten
Ich gebe es zu: ich habe es verpasst. Das Jahr 2018 und 2019 sind noch pendent. Inspiriert von meiner guten Freundin Sara, habe ich vor ein paar Jahren begonnen Fotobücher-Jahresbücher aus Handyschnappschüssen zu gestalten. Dabei habe ich ausschliesslich die Handyschnappschüsse aus den Familien- und Freundes-Chats verwendet. O-Ton Sara: „da hat ja das echte Leben stattgefunden“. Stimmt liebe Sara.
Vielleicht magst du auch ein Jahresbuch machen oder der tollen Reise die du gemacht hast oder sonst ein schönes Ereignis in einem Fotobuch festzuhalten.

Einen Wellnesstag oder Nachmittag in einem schönen Spa in deiner Stadt buchen
Irgendwie vergesse ich immer, dass da wo ich wohne, gleich ein wunderschönes Hamam um die Ecke ist. Wieso sich nicht einfach einen Nachmittag frei nehmen und sich Erholung, Wärme, eine schöne und ruhigen Atmosphäre gönnen? Jedes Mal nach einem Besuch in einem Spa denke ich mir „dass muss ich öfters machen, eigentlich jeden Monat“ und dann verstreichen die Tage und Monate und man hat es wieder komplett vergessen. Ich finde der November eignet sich hervorragend für einen solchen Sinnesgenuss.

Ich hoffe sehr, dass ich auch dir ein paar Ideen für den November liefern konnte.

Was machst du gerne im November?

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Gesunder Granatapfelsirup

Der Granatapfel wird auch gerne die Frucht der Götter genannt ist bei uns gerade wieder in Saison. Ich liebe diese süsse, saftige und vitale Frucht – den Granatapfel zu schälen allerdings weniger.

Dieser göttlichen Frucht werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll sie den Blutzuckerspiegel senken, vor Bluthochdruck schützen und entzündungshemmend wirken. Gerade der oft etwas bitter schmeckende Grantapfelkern soll eine wahre Wunderwaffe sein.

Heute habe ich hier für dich einen prima Hack: den Granatapfel wie eine Orange auspressen. Das funktioniert ganz einfach und schmeckt mit Wasser verdünnt als eine Art gesunder Sirup hervorragend. Die liegen gebliebende Körner kann man dann ganz einfach mit einem Löffel auflesen und essen. Sind es doch die Körner die so gesund sind.

Auch die Kinder können von diesem „gesunden Sirup“ nicht genug kriegen. Dieses Getränk eignet sich sehr gut als Alternative zum herkömmlichen Sirup und wird von den Kindern genussvoll getrunken. Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Bei den Kindern ist es wichtig, dass genug Granatapfelsaft ausgepresst wird. Sie mögen es es süss.

Als Erwachsenenvariante den Saft in einen Coctailbecher geben, mit Eis auffüllen, einen Schuss Wodka dazugeben und schütteln. Ein toller und schnell zubereiter Coctail der bestimmt Eindruck hinterlässt.

Bei der gesunden Variante mag ich es, wenn noch eine leicht säuerliche Note dazu kommt. Dazu presse ich noch den Saft einer halben Zitrone hinzu. Ganz toll schmeckt das Getränk auch mit ein paar Ingwerscheiben.

So einfach. So gut. So vielseitig.

Lasst es dir schmecken und let the glow begin…

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Miesmuscheln an Tomatensauce

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Miesmuscheln werden sehr nachhaltig und umweltfreundlich an Pfählen gezüchtet. Die geschmacklich besten Miesmuscheln kommen aus der Bretagne (Frankreich). Die Muscheln sind kleiner als die aus Dänemark oder Holland und daher im Geschmack intensiver. Dies wirkt sich dementsprechend auch auf den Preis aus. Für mein Rezept habe ich Miesmuscheln aus der Bretagne verwendet, welche ich bei einem etablierten Fischhändler (Dörig Fisch) gekauft habe. Klassisch werden die Miesmuscheln an einer Weissweinsauce mit Frittes gereicht. Ich bereite sie jedoch gerne als Vorspeise an einer Tomatensauce zu und reiche frisches Brot dazu. Der Zeitaufwand für dieses Gericht ist sehr gering (rund 15 Minuten) und daher super einfach zuzubereiten.

 

Rezept und Zutaten:

1,5 Kg Muscheln (Dörig Fisch verkauft sie bereits geputzt und vakuumiert)

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

etwas Sellerie

1 Karotte

ca. 3 dl Weisswein

Für die Tomatensauce empfehle ich eine qualitativ hochwertige gekaufte Sauce oder mit Pelati, Zwiebeln, Knoblauch und Basilikum selber machen. Für diese Menge an Muscheln benötigt man rund 5-7.5 dl Tomatensauce.

 

Die Zwieblen, Knoblauchzehe, Selerie und Karotte fein hacken und in Olivenöl anbraten. Mit Weisswein ablöschen und reduzieren lassen. Sobald die Weissweinsauce reduziert ist, die Muscheln dazu geben bis sie sich öffnen. Sobald sich die Muscheln geöffnet haben, die Tomatensauce dazugeben und unterrühren. In einer grossen Schüssel mit frischem Brot servieren. Bonne app…:-)

 

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Kürbissuppe aus Delica Kürbis

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So ziemlich jeder von uns hat sein eigenes (und bewährtes) Rezept für eine Kürbissuppe. Hier möchte ich mich anschliessen. Auch ich habe mein ganz eigenes Rezept und Zubereitungsart.

Was ich heute aber mit euch teilen möchte, ist meine liebste Kürbissorte – der Delica Kürbis. Seine Qualität ist hervorragend! Da benötigt ihr keinen weiteren „Weichmacher“ in der Suppe, wie zum Beispiel Rahm.

Das Fruchtfleisch hat eine dunkelgelbe-orange Farbe, ist fest und hat einen unglaublich feinen nussigen Marroni-Geschmack. Falls ihr diesen Kürbis noch nicht kennt, dann empfehle ich euch diesen unbedingt zu probieren.

Da der Delica Kürbis eine unglaublich feste Schale hat, musste ich die Zubereitungsart für meine Kürbissuppe etwas ändern.

 

Rezept / Zutaten für 6 Personen

 

1 mittelgrosser Delica Kürbis (gibts auf den Wochenmärkten oder in der grossen Supermärkten zu kaufen)

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

2 Rüebli

1 Süsskartoffel

Ca. 1.5 Liter Gemüsebouillon

eine Handvoll Walnüsse oder Kürbiskerne

Olivenöl und Gewürze

 

Den Kürbis aufschneiden und mit Schale in eine mit Backpapier ausgelegt Backform legen. Dazu die geschälten Knoblauchzehen und Zwiebeln sowie die Rüebli und Süsskartoffel legen. Grosszügig mit Olivenöl, Salz und Kräutern bestreuen und in den auf 200 Grad aufgeheizten Ofen gute 30-40 Minuten rösten, bis das Fruchtfleisch des Kürbisses schön weich ist.

Danach das Fruchtfleisch vom Kürbis aus der Schale lösen und in den Topf zusammen mit dem restlichen Gemüse in die aufgekochten Bouillon geben. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Je nach Geschmack und Vorliebe, die Suppe mit weiterer Hinzugabe von aufgekochtem Wasser verfeinern bzw. verflüssigen. Wer mag und Lust dazu hat, kann für einen „Extrakcrunch“ ein paar Wallnüsse oder Kürbiskerne rösten und zur Suppe hinzugeben. 

Bonne app…:-)

 

 

 

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